In dreißig Jahren ihrer Gemeinschaftsforschung, hat Sabine Lichtenfels gelernt, Situationen von tiefer Verständigung in Gemeinschaften zu gestalten. Dies hat sich gerade inmitten der schmerzhaftesten Situationen und Konflikte als unschätzbar bewiesen. Sie leitet Friedenscamps - in Kolumbien, Palästina, in Israel und Tamera - mit großem Einfühlungsvermögen, aber gleichzeitig ergreift sie kompromisslos Partei für den Mut zur Wahrheit, wenn die Teilnehmer auf immer tiefere Schichten von Schmerz und Enttäuschung treffen. Dadurch kann Heilung und Versöhnung geschehen. Ihr Sinn für Humor und ihre künstlerische Gestaltung eigener Probleme erleichtern den Umgang mit schwierigen Themen. Im Rahmen der Gemeinschaft von Tamera wird sichtbar, dass Wahrheit und Vertrauen unter Menschen tatsächlich gelebt werden können.