Wie charakterisiert man einen Menschen, der so viele Fähigkeiten vereinigt? Sabine Lichtenfels ist Friedensaktivistin in Nahost und Mitgründerin des Modell-Friedensdorfes Tamera in Portugal, freischaffende Theologin und medial begabte Autorin, Regisseurin für politisches Theater und Geschichtsforscherin. Welcher Wesenszug könnte all diese Seiten zusammenfassen?
Als ein Teilnehmer eines Friedenscamps ihr sagt, sie sei die mutigste Frau, die er kenne, überlegt sie eine Weile. Dann antwortet sie: „Ich weiß, was du meinst, empfinde es aber nicht als Mut. Sondern als Kraft des Vertrauens.“
Diese Kraft merkt man der Fünfzigjähren sehr schnell an. Um Frauen wie sie versammelt man sich gerne, fühlt sich wahrgenommen, begräbt einen alten Streit und lässt ein abgenutztes Argument ruhen. Diese Qualität, die sie in der Konfliktlösung und im Aufbau von Aktionsgruppen ebenso einsetzt wie beim Aufbau von Modellfriedensdörfern und globalen Netzwerken – ist ihre wirksamste Friedensbegabung. Der junge Palästinenser Hassan fand dafür treffende Worte. Als Teilnehmer eines ihrer Nahost-Friedenscamps begegnet er den teilnehmenden Israelis anfangs misstrauisch. Nach einer Weile fasst er sich ein Herz und beginnt, über seinen Schmerz und über seine ohnmächtige Wut zu sprechen. Bei allem, was jetzt aus ihm hervorbricht, ist es immer wieder diese fremde Frau, die ihn ermutigt. Sie, die nicht involviert ist in die eine oder andere Seite, schafft und hält einen Raum des Zuhörens, scheint ihn im Innersten zu verstehen, verurteilt nie und gibt dennoch mit einer klaren Autorität eine Orientierung für Menschlichkeit und Wahrheit. Schließlich bekommt er Interesse an den anderen Teilnehmern, den Menschen aus Kolumbien oder Indien, deren Schmerz dem seinen so gleicht. Als er jetzt noch in der Gemeinschaft des Friedenscamps beginnt, sich für die Seiten des Lebens zu öffnen, die er einst so geliebt hat: die Musik, die Liebe, eine Aufgabe – da löst sich etwas in ihm, und er beginnt, eine neue Perspektive für sein Volk und sich für möglich zu halten. Dankbar nennt er Sabine Lichtenfels seine „Mother Hope“. Und er entdeckt: Das ist sie nicht nur für ihn. Sondern seine angeblichen Feinde empfinden dasselbe: Vertrauen und Hoffnung. „Wenn wir beide derselben Person vertrauen, dann können wir auch unsere Feindschaft untereinander begraben,“ glaubt Hassan.
Lebensgeschichte
Sabine Lichtenfels wird 1954 in Deutschland in eine gutbürgerliche Familie geboren. Obwohl sie freigeistig erzogen wird, wohnt in ihr von Anfang an eine Art urchristliche Seele. Schon als kleines Mädchen verweigert sie das Fleischessen, als sie erfährt, woher das Fleisch kommt.
„Die Frage, ob es einen Gott gibt, hat mich immer intim begleitet. All meine Hoffnungen, meine Fragen nach Sinn, nach Zukunft, über Freundschaft und Liebe besprach ich im Stillen mit Gott. Für mich war dabei nie die Bibel von Bedeutung, sondern das Leben selbst.“ Mit 16 Jahren träumt sie gemeinsam mit ihren Freunden davon, ein Dorf zu gründen, wo alle ihre Freunde und Geliebten zusammen leben. Denn die Liebe ist neben der Gottessuche die andere wichtige Spur in ihrem Leben.
„Verliebt war ich eigentlich immer, solange ich zurückdenken kann. Und immer hat meine Liebessituation alle weiteren Entscheidungen stark geprägt.“
So folgt sie den turbulenten Wegen, die ihr die Liebe zeigt. Das (mehrmalige) Glück der großen Liebe, Mutterschaft, Ehe, unerträgliche Eifersucht ihres Partners, Scheidung – all die „normalen“ Dinge, die Frauen in dieser Welt erleben. Sie studiert Theologie, ein Studium, bei dem sie immer wieder mit den Vorurteilen der Gesellschaft konfrontiert wird. „Was will eine alleinstehende Frau mit Kind auf der Kanzel?“ fragte ihr Prüfer. Ihr Leben in einer Wohngemeinschaft gilt als unvereinbar mit dem Beruf der Pfarrerin. Schließlich beschließt sie, aus dem vorgezeichneten Berufsweg auszusteigen und ihr Leben einer Zukunft ohne Krieg zu widmen. „Schon früh wurde ich mit dem Gefühl konfrontiert, dass alles, was ich tue, ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Während du an einer Stelle hilfst, wird an einem anderen Ort gequält, gefoltert und getötet. Früh tauchte in mir der Gedanke auf, dass wir ein neues System des Zusammenlebens entwickeln müssten, in dem Frieden elementar gelernt werden kann. Meine Sehnsucht war groß; sie wollte sich nicht in das übliche System der Normalität einordnen.“
Sabine Lichtenfels akzeptierte nicht das Entweder-Oder: politische Aufopferung oder erfülltes Leben. Sie empfand, dass die äußere Revolution von einer inneren begleitet sein musste; sie konnte auch nicht an die Verwirklichung eines gerechten Sozialismus glauben, solange er vor einer Revolution im Bereich der Liebe halt machte. „Ich empfand die Ehe als Ghetto, das uns Frauen entmachtet. Ich hielt es mit Emma Goldmann und anderen, die schon zur Zeit der russischen Revolution eine Erneuerung in der Liebe und in der Erziehung forderten. Wenn wir neue Lebensmodelle im Bereich der Liebe, der Erziehung, der Medizin und der Ökologie entwickeln, wenn es gelingt, Systeme des Vertrauens und der Angstfreiheit zu entwickeln, dann werden diese auch an anderen Orten anwendbar, sie werden ansteckend und heilend wirken. Dieser Gedanke gibt mir bis heute Kraft.“ Damit wendet sie sich nicht gegen politisches Engagement, im Gegenteil: „Diese Kräfte müssen zusammenkommen. Wer keinen Krieg will, braucht eine Vision für den Frieden. Diejenigen, die sich mit dem Aufbau neuer Lebensmodelle befassen, bauen reale Utopien für alle, die sich in der Friedensbewegung engagieren: Orte, an denen neue Ideen für die Vernetzung von Friedenskräften und für sinnvolle politische Aktionen entwickelt und vertieft werden können.“
Treffen mit ihrem Partner Dieter Duhm
1978 begegnete sie dem Soziologen Dieter Duhm. Es begann eine jener seltenen Liebesbeziehungen, wo zwei starke Menschen von demselben Ziel beseelt sind: Eine Zukunft ohne Krieg, eine Friedenskultur, die auf der Liebe und Versöhnung der Geschlechter beruht.
Sabine Lichtenfels nahm Teil an der von Dieter Duhm gegründeten „Bauhütte“ – einer interdisziplinären Forschungsinitiative. Aus ihrer langjährigen Kooperation entstand der „Plan der Heilungsbiotope“, der besagte: Wenn an wenigen Orten der Erde die ökologischen, technologischen, sozialen Bedingungen für Frieden dezentral erforscht, verwirklicht und erprobt werden, dann entsteht ein Wissens- und Erfahrungspool, der den globalen Paradigmenwechsel in Richtung Frieden wahrscheinlicher macht.
Bald stellten sie fest: Das Vorhaben kann nur auf der Grundlage einer menschlich funktionierenden Gemeinschaft gelingen. Es mögen noch so gute Vorsätze sein, Konflikte und Konkurrenzkämpfe im menschlichen Untergrund lassen Friedensprojekte immer wieder scheitern. Menschliches Knowhow wurde gebraucht. Dazu widmeten sie sich in einem dreijährigen sozialen Experiment mit 40 Frauen und Männern den menschlichen Kernthemen, an denen Gemeinschaften bisher immer scheiterten: Konkurrenz, Eifersucht, Autorität, Macht und vor allem Liebe. Sie erforschten im Zusammenleben mit Hilfe von Kunst und Theater die geschichtlichen und kulturellen Hintergründe von Krieg und suchten nach einem Zusammenleben, wo „die liebende Zuwendung eines Menschen zu einem anderen in einem dritten keine Angst und keinen Hass hervorruft.“
In dieser Zeit prägte Sabine Lichtenfels Gedanken für eine vertiefte Emanzipation der Frauen: „Für den planetarischen Frieden braucht es ein neues Verhältnis der Geschlechter. Es kann auf der Welt keinen Frieden geben, solange in der Liebe Krieg ist. Gemeinschaften der Zukunft basieren auf der Entwicklung eines Gleichgewichtes zwischen männlichen und weiblichen Kräften.“
Sie schreibt Bücher und hält Vorträge über die „Weiche Macht“ der Frau, über Eros, Sexualität und die Überwindung des Geschlechterkampfes. „Die ersehnte Verwirklichung der Liebe in all ihren Aspekten braucht die Integration des heiligen Aspektes der Sexualität selbst. Und wir brauchen wieder Gemeinschaftsformen, in denen diese Wahrheit gelebt werden kann. Ein kulturgeschichtlicher Wandel wird sich vollziehen, wenn wir Frauen unsere pflegende Kraft wieder in den Aufbau von Gemeinschaften investieren, in denen Vertrauen statt Verstellung die Grundlage ist, so dass wir unserer erotischen Wirklichkeit gemäß leben könnten.“
Die Verbindung von Religiosität, klarem Bekenntnis zur Freiheit in der Liebe und von gesellschaftlicher Veränderung trug ihr Feindschaften ein: Nicht nur die Kirche versuchte, ihre öffentlichen Reden zu verhindern und ihre Arbeit zu diskreditieren. „Das kam nicht überraschend. Frauen werden seit Tausenden von Jahren für ihre sexuelle Fülle bekämpft und verteufelt. Im Grunde lernt jeder, der Alternativen zur bestehenden Gesellschaft erarbeitet, die gesellschaftlichen Gegenkräfte kennen.“
Spirituelle Forschung
Durch spirituelle Forschung vertieft sie ihr Friedensengagement. Sie erkundet durch Studienreisen und durch ihre mediale Begabung urgeschichtliche Zeitalter und archaische Hochkulturen. Diese geschichtlichen Quellen werden für sie Inspirationsquellen für den Gemeinschaftsaufbau.
1995 kauft sie mit Unterstützung eines großen Freundeskreises ein geeignetes Gelände im Süden Portugals. Hier sollen die Ergebnisse aus sozialer, ökologischer, spiritueller und technischer Forschung einfließen: Tamera im südportugiesischen Alentejo. Sie nennen es: Heilungsbiotop 1. Fast zwanzig Jahre später kommt somit der „Plan der Heilungsbiotope“ in eine neue Verwirklichungsstufe: der Aufbau internationaler, möglichst autarker Gemeinwesen, in denen die Lebensbedingungen für eine gewaltfreie Zukunft exemplarisch erforscht und verwirklicht werden, sozialökologische Pilotmodelle, in denen ein gewaltfreies Zusammenleben des Menschen mit allen Mitgeschöpfen exemplarisch durchdacht und entwickelt werden kann. Wenn das erste Heilungsbiotop entstanden ist, kann die Gründung weiterer Friedensdörfer in Krisengebieten unterstützt werden. Das nächste ist im Nahen Osten geplant.
Im Namen von Grace – Pilgerschaften durch Europa, Kolumbien, Israel und Palästina
Ihre Begabung und Rolle als sozialer und gemeinschaftsbildender Pol setzt Sabine Lichtenfels mehr und mehr für die Ausbildung der Jugend und für die politische Netzwerkbildung ein.
Sie geht mit den StudentInnen der Jugendschule für globales Lernen zu Friedensaktionen, auf Pilgerreisen und Straßenretreats, in Krisengebiete, zu Naturvölkern wie den Todas in Indien oder Zukunftsprojekte wie Auroville, um zu helfen oder andere Lebensweisen zu studieren. Inzwischen wird die Jugendschule von ehemaligen Schülern geleitet, Sabine Lichtenfels steht im Hintergrund beratend zur Seite.
Als der Nahostkonflikt im Oktober 2000 neu entflammte, verschickte Sabine Lichtenfels eine Friedensmeditation. Die überwältigende Resonanz führte zu einem mittlerweile fünfjährigen Friedensengagement in Nahost. Reisen nach Palästina und Israel, Auftritte bei Friedensdemonstrationen, Begleitung von Hilfsaktionen in die besetzten Gebiete und ein israelisch-palästinensisches Friedenskonzert in Israel fanden statt. Mehrmals lud sie Menschen aus Nahost zu Friedenscamps nach Tamera ein.
Versöhnung – das beginnt oft mit dem Zuhören. Diesen gemeinschaftlichen Raum des immer tieferen Verstehens zu schaffen, das lernte Sabine Lichtenfels in 30 Jahren Gemeinschaftsforschung – und das bewährt sich auch in den schmerzlichsten Situationen und Konflikten. Mit weicher Anteilnahme, gleichzeitig kompromisslosem Eintreten für die Wahrheit leitet sie Friedenscamps, bei denen die Teilnehmer immer tiefere Schichten von Verletzungen und Enttäuschungen erkennen und Heilung finden. Sinn für Humor und künstlerische Gestaltung der eigenen Probleme hilft, die Schwere der Themen zu ertragen. Die Gemeinschaft von Tamera erweist sich dabei als ein Rahmen, der veranschaulicht, dass Frieden unter Menschen tatsächlich möglich ist.
Mit den Studenten der Friedensschule Mirja inszenierte sie aus den bewegendsten Erzählungen und Aussagen der Friedenscamps das Theaterstück „Wir weigern uns, Feinde zu sein.“ Im Sommer 2003 unternahmen sie eine Theatertournee durch zehn deutsche und Schweizer Städte – gemeinsam mit israelischen und palästinensischen Musikern.
Im Jahr 2003 fand das erste Friedenscamp mit Israelis und Palästinensern in Tamera statt, das sie leitete. Aus den bewegenden Erzählungen der TeilnehmerInnen entstand das Theaterstück „Wir weigern uns, Feinde zu sein“. Damit ging sie mit den StudentInnen der Friedensschule Mirja und Musikern aus Israel und Palästina auf eine Theatertournee durch Deutschland und die Schweiz.
Im Jahr 2005 leitete sie die erste Pilgerschaft mit 50 internationalen Teilnehmern durch Israel und die Westbank. Auch auf dieser Pilgerschaft wurde immer wieder das Theaterstück gezeigt. Es war eine Reise, die viele verschlossen geglaubte Türen zwischen den Menschen öffnete und viele zu neuem Friedensmut und -willen inspirierte. Über die Erfahrung schrieb Sabine Lichtenfels das Buch „Grace - Pilgerschaft für eine Zukunft ohne Krieg“. Die Filmemacherin Angelika Reicherter drehte darüber den Dokumentarfilm „Wir weigern uns, Feinde zu sein“, der in vielen Kinos in Deutschland zu sehen war.
In Folge der Pilgerschaft entstand eine Kerngruppe zum Aufbau eines Friedensforschungsdorfes im Nahen Osten. Die Gruppe hat bestand und wächst und bildet sich derzeit in Tamera in Gemeinschaftswissen und Konfliktforschung aus. Es war auch der Beginn des Global Grace Days, zu dem sie jedes Jahr zu einer Gedenkfeier zum 9. November einlädt: Dem Tag der Reichspogromnacht in Deutschland und des Berliner Mauerfalls.
Die zweite Pilgerschaft in Israel/Palästina– organisiert in Zusammenarbeit mit der „Peace Research Village Association“ – wurde geleitet von Sabine Lichtenfels und Benjamin von Mendelssohn (Direktor der PRV Association). Die Route führte sie von Elat am Roten Meer durch die Wüste Negev and durch das Westjordanland nach Bethlehem und von da nach Jerusalem. Die Gruppe der Pilger bestand aus Menschen aller Altersgruppen. Auch Kinder nahmen teil und zwei Vertreter des bedrohten und für ihre Arbeit ausgezeichneten kolumbianischen Friedensdorfes San José de Apartadó. Die Pilger schliefen unter dem Sternenhimmel und ihnen wurde an vielen Orten Gastfreundschaft angeboten, sowohl in Kibbuzim, Ashrams, Militärlagern, Flüchtlingscamps, Beduinendörfern, als auch in israelischen Siedlungen und palästinensischen Städten. Sie erfuhren die Ruhe der Wüste und die Schönheit des Heiligen Landes. Sie wurden auch berührt von Konflikt und Trennung, von Elend, Verdrängung und Ignoranz.
Im Jahr 2008 pilgerte Sabine Lichtenfels mit mehreren hundert Menschen in Kolumbien, zusammen mit den Bewohnern des Friedensdorfes San José de Apartadó, ein von bewaffneten Gruppen bedrohtes Dorf von Bauern, die gewaltfrei Widerstand leisten. Diese bisher letzte Pilgerschaft war gleichzeitig der Start des Global Campus: Einer Ausbildungsinitiative für den Aufbau von Friedensdörfern.
Sabine Lichtenfels: „Es geht nicht nur um Versöhnung, sondern um eine neue Perspektive. Die betroffenen Menschen müssen erkennen, dass es sich bei ihrer Not um ein menschheitliches Problem handelt. Weltweit hat die Politik der Globalisierung die Menschen aus ihren natürlichen Ankern gerissen. Der Globalisierung der Gewalt muss jetzt eine Globalisierung des Friedens folgen. Konflikte zwischen zwei Völkern können nur Versöhnung finden, indem man in die Zukunft schaut, indem man eine gemeinsame Aufgabe übernimmt, indem man sich um das gemeinsame Land kümmert, um seine Ökologie, sein Wasser, seine Zukunft. Der Aufbau eines Friedensforschungsdorfes Nahost, der in den nächsten Jahren beginnen wird, kann für viele eine solche Aufgabe werden. Wir werden es mit allen Kräften unterstützen.“
Für die Aktionen im Namen von Grace, um internationale Ausbildungsplätze aufzubauen(„Global Campus“) und um Plätzen wie San José zu helfen, gründete sie die Grace Foundation - für die Humanisierung des Geldes
Gemeinschaftsaufbau
In dreißig Jahren ihrer Gemeinschaftsforschung, hat es Sabine Lichtenfels gelernt, Gemeinschaftsräume von tiefer Verständigung aufzubauen und dies hat sich als unschätzbar inmitten der schmerzhaftesten Situationen und Konflikte bewiesen. Sie leitet Friedenscamps - in Kolumbien, Palästina, in Israel und Tamera - mit zarter Einfühlsamkeit, aber gleichzeitig ergreift sie kompromisslos Partei für die Wahrheit, wenn die Teilnehmer auf immer tiefere Schichten von Schmerz und Enttäuschung treffen und Heilung erfahren. Ihr Sinn für Humor und ihre künstlerische Gestaltung eigener Probleme erleichtert den Umgang mit schwierigen Themen. Im Rahmen der Gemeinschaft von Tamera wird sichtbar, dass Wahrheit und Vertrauen unter Menschen tatsächlich gelebt werden können. ?
Sabine Lichtenfels sagt: „Konflikte zwischen Menschen können nur mit dem Blick in die Zukunft gelöst werden, durch eine gemeinsame Aufgabe, durch die gemeinsame Sorge für das gleiche Land, für die Ökologie, das Wasser und die Zukunft. Der Aufbau von Grace Villages kann eine solche Aufgabe für viele Menschen sein. Wir werden es mit all unserer Kraft unterstützen.“