An alle FriedensarbeiterInnen,
das Gemeinschaftswerk ist vollbracht. Der Steinkreis in Tamera hat 31 weitere Steinsetzungen erhalten.
Wie ein Wunder fügte sich eine Aktion in die nächste. Wer jetzt den Steinkreis betritt, bekommt das Gefühl von einer kosmischen Friedensgemeinschaft. 96 Archetypen stehen dort in einer gemeinschaftlichen Ergänzung und repräsentieren den Zyklus des Lebens. Die Dankbarkeit; die Fülle, die damit verbunden ist, die Verantwortung anzunehmen; Umgang mit dem Widerstand. Viele Kräfte, die sich gegenseitig ergänzen, halten miteinander den Ring der Kraft, der die Vielfalt und Einheitlichkeit allen Lebens spürbar werden läßt. Es ist eine universelle Weltengemeinschaft, die hier nach Gestaltung ruft und die große Friedensvision in uns wach hält.
Mit viel Freude wurde das innere Kind gesetzt. Am Samstag haben wir uns in einem Ritual mit der heiligen Matrix verbunden und die neuen Kräfte willkommen geheißen.
Gleich in der Nähe steht "Hekate", die das Alter nicht scheut und das Wissen und die Kraft hat, das innere Feuer zu hüten.
Gegenüber vom Feuerstein steht der Wasserstein. Weltweit werden Heilungsgebete gesendet an den Golf von Mexiko, wir senden das Gebet an das Wasser:
Wir danken der Kraft des Wassers für seine Kraft und die Quelle des Lebens in uns und um uns. Wir schicken Liebe zu dir, in innerer Wahrheit und Verbundenheit hüten wir deine Reinheit und Klarheit. Zu den Walen, Delphinen, Pelikanen, Fischen, Shellfischen, dem Plankton, den Korallen, Algen und allen Kreaturen im Golf von Mexiko schicken wir die Kraft der Liebe und bitten um Vergebung für das menschheitliche Vergehen: Was haben wir, oh Menschheit, dir angetan! Mögen die Wunden heilen, und das menschheitliche Erwachen geschehen, das deiner in Liebe gewahr ist.
Am Samstag, den 26. Juni hat sich die Gemeinschaft in Tamera zu einem Ritual im Steinkreis versammelt. Wir laden die universellen Kräfte in unsere Bewußtwerdung ein, die der planetarischen Heilung dienen. Wir haben dieses Ritual verbunden mit einer Meditation, die zum gleichen Zeitpunkt von Werner Neuner in die Welt geschickt wurde.
(http://www.meinthema.com/de/wernerneuner/Kalender/W9Meditation)
Krafttext:
Aus dem Buch “Traumsteine”
von Sabine Lichtenfels
Kapitel: Die archetypische Begegnung
mit einem zwölfjährigen Mädchen, S. 108
Die folgende Erfahrung machte ich, als ich mit einer Traumgruppe in den Steinkreis fuhr.
(…)
Während ich da stand und all diese elementaren Gefühle nacherlebte, spürte ich deutlich den elementaren Unterschied zwischen dem Zustand des Urvertrauens und dem einer zellulären Ängstlichkeit, die mir in meinem jetzigen Leben schon mit zwölf Jahren längst zur zweiten Natur geworden war.
In diesem Zustand der Grundangst lebten alle Menschen unserer westlichen Kultur, das sah ich überdeutlich vor mir. Im Gegensatz dazu war mir jetzt, in dem angstfreien Zustand des Urvertrauens, so zumute, als blicke ich mit vollkommen neuen Augen in die Welt. Obwohl es Nacht war, leuchtete der Steinkreis und alles um mich herum in einer eigenartigen speziellen Leuchtfarbe. Ich nahm die Lebendigkeit, die Sinnlichkeit und die Dinglichkeit alles Seienden um mich herum als heilig und sakral wahr.
Das Leben selbst leuchtete mir in seiner sakralen Kraft entgegen, da brauchte ich zusätzlich keine Religion oder anderen Trost. Mir war, als würde ich mich mitten im Paradies befinden. Ich konnte nicht mehr ruhig verweilen, ich mußte mich bewegen und begann zu tanzen. Wellenartige und schlangenförmige Bewegungen zogen meinen Körper mit sich fort. Dann begann ich mit starken Schritten zu laufen. Ein Nachtvogel begleitete mich und flog neben mir her. Die ganze Welt um mich herum strahlte und leuchtete mir in starker Verbundenheit und Sinnhaftigkeit entgegen. Ich war im All, und in der Heimat zugleich. Wohin auch immer ich hinausrief, fragte, lauschte, roch, fühlte, tastete, schmeckte, es kam mir in allem eine Antwort entgegen. Ganz besonders die Stille tat sich in einer großen erhabenen Sinnfülle vor mir auf.
Nichts erschien als tot. Ich blickte mit Interesse und elementarer Wachheit in eine Welt, die durch nichts getrübt war. Obwohl mir alles bekannt vorkam, gab es doch nichts, was einfach gewohnheitsmäßig erschien und damit langweilig war. Es gab keine Langeweile in dieser Wahrnehmung. Jedes Ding, jeder Vogelruf und jedes Rauschen war voller Mitteilung und ich spannte meine Wahrnehmung in katzenhafter Präsenz.
Kraftsatz: Bleibe verbunden mit der dienenden Liebe.
Mit herzlichen Grüßen
Sabine Lichtenfels