An alle FriedensarbeiterInnen,
zur Sonnenwende hüteten wir ein Feuer des Friedens für den Planeten Erde, das gleichzeitig an vielen Stellen der Erde gehütet wird.
Es war bewegend bei sengender Hitze am Feuer zu sitzen und für die Balance der Kräfte der Erde zu beten.
Wie viele Menschen kommen in Bränden um, wie viele Menschen ertrinken in diesem Moment, weil der Mensch den geistigen Kontakt zu den Elementen verloren hat. Der Wiedereintritt und die Wiederverbindung mit der Erde als lebendiges Wesen schafft eine neue Öffnung für unsere Beziehungen zu allem Lebendigen, was auf diesem wunderbaren Planeten lebt. Ein Dank sei ausgesprochen für diese wunderbare Möglichkeit.
Wir möchten in diesem Ring der Kraft der Jugend das Wort geben, die ein Manifest geschrieben haben für die Bewegung für eine freie Erde. Der Jugendsommer in Tamera ist in intensiver Vorbereitung. Jugendliche aus vielen Ländern der Erde werden anreisen uns sich für drei Wochen dem Thema der Heilung dieses Planeten widmen. Wir danken ihrer revolutionären und mutigen Kraft sich für den weltweiten Frieden zu engagieren.
Krafttext:
Manifest der Bewegung für eine freie Erde
Was wir wollen, ist nicht normal zu sein, sondern wahr.
Was wir wollen, ist nicht nur gegen das alte System zu kämpfen, sondern ein neues System zu erschaffen.
Was wir wollen, ist die volle Befreiung der Liebe und Sexualität von Angst.
Wir wollen uns radikalisieren in der bewussten Entscheidung, dem Frieden zu dienen, innerlich wie äußerlich.
Die großen Herausforderungen, die uns bevorstehen, werden wir nicht nur aus eigener Kraft bewältigen können.
Was wir wollen, ist eine Zusammenarbeit mit den höheren Kräften des Lebens.
Was wir wollen, ist die ursprüngliche Lebensform des Menschen zu erfahren, Gemeinschaft.
Wir wollen, dass diese Worte Substanz bekommen durch den Aufbau konkreter Lebensmodelle.
Die Welt ist an einem Punkt angekommen, an dem es nicht mehr reicht, die Veränderung, die geschehen muss, nur zu benennen.
Wir müssen die Veränderung sein.
Um diese Veränderung zu sein, folgen wir drei Regeln in unserem täglichen Leben:
Wahrheit
Gegenseitige Unterstützung
Verantwortliche Teilnahme an der Gemeinschaft und an der Welt
Alles dies kann langfristig nur gelingen auf der Grundlage einer menschlich funktionierenden, stabilen Gemeinschaft. Wir können die besten Ziele nicht verwirklichen, wenn wir nicht in der Lage sind, funktionierende, überlebensfähige Gemeinschaften zu gründen. Der ökologische Humanismus braucht eine neue soziale Struktur. Eine neue Kultur entsteht aus der Wiederverbindung mit den ewigen Gesetzen der Liebe und der Gemeinschaft.
Es gibt sicher viele Wege zu diesem Ziel, aber es gibt vielleicht nur einen Schlüssel, um das Tor zu öffnen: das wiedergefundene Vertrauen.
Wir widmen unser Leben der Friedensarbeit.
Zur Ausbildung eines Friedensarbeiters gehört die Ausbildung in der Liebe. Das ist eine große Aufgabe mit einem großen Ziel.
Aber es kann auf der Welt keinen Frieden geben, so lange in der Liebe Krieg ist.
Mögen wir, die Jugend aller Länder, austreten aus unseren Vergangenheiten und eintreten in die Möglichkeiten einer neuen Epoche von planetarischem Denken, planetarischer Freundschaft und planetarischer Freude. Mögen wir in Kolumbien oder bei den Zapatisten in Mexiko, in Bethlehem oder in Tamera die neue Weltgemeinschaft feiern. Mögen wir aus dem Weltencode die Informationen und Kräfte verwirklichen, die uns in eine lebenswerte Zukunft auf einem wunderbaren Planeten führen. Wir werden es tun, die „Bewegung für eine freie Erde“ ist bereits im Gang.
Bewegung für eine Freie Erde
Tamera / Portugal, Mai 2009
Kraftsatz: Wir müssen die Veränderung sein.
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Mit freundlichen Grüßen
Sabine Lichtenfels