Sabine Lichtenfels - im Namen von Grace

Sabine Lichtenfels - Spirituelle Arbeit

Ring der Kraft 18. Mai 2009

// Die menschliche Natur in ihren Grundlagen ist bei jedem dieselbe.

An alle FriedensarbeiterInnen,

seit April 2002 existiert nun der Ring der Kraft, ein spirituell politisches Netzwerk Jede Woche verschickten wir seitdem regelmäßig einen Krafttext in ein wachsendes Netzwerk von FriedensarbeiterInnen. Regelmäßig erhalte ich Leserbriefe, die Zeugnis geben vom Engagement anderer Friedenskräfte weltweit. Regelmäßig nehmen einige von ihnen teil an der Sonnenaufgangsmeditation, die uns mit der planetarischen Friedensgemeinschaft von FriedensarbeiterInnen weltweit verbindet.

Jenseits von Religion und Weltanschauung verbinden wir uns mit den Kräften des Friedens, die in uns und um uns Frieden schaffen. Ich danke allen, die ihren treuen Einsatz seit Jahren leisten, dass dieser Ring der Kraft ohne Ausnahme weiter geführt werden konnte. Immer wieder war ich unsicher, ob sich der Kraftaufwand und die Arbeit lohnen, immer wieder motivierten mich die engagierten Leserbriefe weiterzumachen. Dieses wird die letzte Woche sein, wo der Ring der Kraft in dieser Form erscheint. Eine Gruppe von MitarbeiterInnen in Tamera hat sich viel Arbeit gemacht, um meine Arbeit einer interessierten Öffentlichkeit überschaubar zu präsentieren. Sie haben eine Homepage vorbereitet und sich eine neue Form ausgedacht, wie der Ring der Kraft weitergeführt werden kann und auch die Leserbriefe für andere zugänglich werden.

Es wird die Überraschung sein für den kommenden Montag, auf die man sich bereits jetzt freuen darf.

Mögen die Krafttexte, die ich wöchentlich auswähle auch weiterhin eine Inspiration sein für die herausfordernden Arbeiten, die auf uns warten, wenn wir beitragen wollen zu einer Planetarisierung der Friedenskräfte.

Als Krafttext haben wir noch einmal etwas zu dem Thema Gemeinschaft ausgesucht, dieses Mal aus dem uralten Weisheitsbuch I Ging.

Krafttext:

(aus dem I - Ging, Zeichen 48, der Brunnen)

(...)

So ist der Brunnen ein Bild der gesellschaftlichen Organisation der Menschheit in ihren primitivsten Lebensnotwendigkeiten, die von allen politischen Gestaltungen unabhängig ist. Die politischen Gestaltungen, die Nationen wechseln, aber das Leben der Menschen mit seinen Erfordernissen bleibt ewig dasselbe. Das läßt sich nicht ändern. Dieses Leben ist auch unerschöpflich. Es wird nicht weniger noch mehr und ist für alle da. Geschlechter kommen und gehen, und sie alle genießen das Leben in seiner unerschöpflichen Fülle. Für eine gute staatliche oder gesellschaftliche Organisation der Menschen ist aber ein Doppeltes nötig. Man muß bis auf die Grundlagen des Lebens hinuntergehen. Alle Oberflächlichkeit in der Lebensordnung, die die tiefsten Lebensbedürfnisse unbefriedigt läßt, ist ebenso unvollkommen, als hätte man gar keinen Versuch zur Ordnung gemacht. Ebenso ist eine Fahrlässigkeit, durch die der Krug zerbricht, vom Übel.

(...)

Auch für den einzelnen Menschen kommt das Zeichen in Betracht. So verschieden die Anlagen und Bildungen der Menschen sind, die menschliche Natur in ihren Grundlagen ist bei jedem dieselbe. Und jeder Mensch kann bei seiner Bildung aus dem unerschöpflichen Born der göttlichen Natur des Menschenwesens schöpfen. Aber auch hier drohen zwei Gefahren: einmal, daß man in seiner Bildung nicht durchdringt bis zu den eigentlichen Wurzeln des Menschentums, sondern in Konvention steckenbleibt - eine solche Halbbildung ist ebenso schlimm wie Unbildung-, oder daß man plötzlich zusammenbricht und die Bildung seines Wesens vernachlässigt.

Kraftsatz: Die menschliche Natur in ihren Grundlagen ist bei jedem dieselbe.

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Lichtenfels