Sabine Lichtenfels - im Namen von Grace

Sabine Lichtenfels - Spirituelle Arbeit

Ring der Kraft 15. März 2010

// Lass keine Ausreden mehr zu!

An alle FriedensarbeiterInnen,

Ich möchte den Ring der Kraft dieser Woche nutzen, um alle, die sich neu beteiligen an diesem spirituell-politischen Friedensring, willkommen zu heißen. Wir werden an diesem Montagmorgen vor Sonnenaufgang das Friedensfeuer das erste Mal gemeinsam wieder hier in Tamera entzünden. Wir danken allen, die das Feuer auch während unserer Abwesenheit treu gehütet haben, um sich in Gebet und Meditation mit dem globalen Friedensnetz zu verbinden.

Ein neuer Stein mit dem Symbol vom Ring der Kraft wurde in Los Mulatos gemeißelt; in Verbindung mit einigen anderen Steinen schafft er die energetischeVerbindung zu dem planetarischen, spirituell-politischen Netz von Friedenskräften.

Freunde aus Los Mulatos, aber auch Indige vom Stamm der Wuo Nam und von den Wam Quam sowie viele andere neue Freunde und Freundinnen aus Südamerika haben uns zugesagt, dass sie sich regelmäßig am Ring der Kraft beteiligen werden. Der Ring der Kraft erinnert uns an die elementare Basis des Lebens und der Liebe, die in uns allen dieselbe ist. Es ist dieselbe Sonne, die uns alle bescheint und die in uns allen denselben Hunger nach Liebe, Wahrheit, Gerechtigkeit und Vertrauen keimen lässt, wenn wir uns bewusst mit ihrer Leben spendenden Kraft verbinden. Sie durchleuchtet uns alle, unabhängig von unserer Weltanschauung und Kultur, aus der wir kommen. Sie erinnert uns an die Einheitlichkeit und Verbundenheit mit allem Leben.

Täglich neu zündet sie in uns das Licht der Hoffnung und die Entscheidung, uns für eine planetarische Friedenskultur einzusetzen.

Als Krafttext habe ich Auszüge aus meinem Tagebuch, das ich in Los Mulatos geschrieben habe, und einen kurzen Auszug aus einer Rede von Eduar Lanchero ausgewählt. Mögen die Texte in uns die Erinnerung wach halten an das, was wir erfahren durften, mögen viele aus der Welt an diesem Ereignis der Synergie von verschiedenen Gemeinschaften so teilnehmen, dass das globale Feld der Solidarität daran wächst und der globale Mut steigt, aus den Systemen der Gewalt vollkommen auszusteigen.

Wir grüßen euch aus der Ferne und verbinden uns mit der großen Vision einer mächtigen Friedensbewegung. Einer Friedensbewegung, der es gelingt, sich so zu vernetzen, dass wir alle in der Lage sein werden, auszusteigen aus dem globalen System der Gewalt und einzusteigen in Friedenssysteme, indem wir weltweit mithelfen, dass sich autarke Gemeinschaften gründen können. Möge eine große planetarische Familie entstehen, die für den globalen Frieden lebt, arbeitet und denkt.

Krafttext: Ein Magnetfeld der Heilung schaffen

Aus meinem Tagebuch vom 6. März in Los Mulatos:

Um zu begreifen, wie tief die Trennung geht, und um zu begreifen, wie schlicht die göttliche Quelle und die Wahrheit der Liebe sind, ist es gut für jeden Friedensarbeiter, einmal in einem solchen Krisengebiet gewesen zu sein. Einmal zu erfahren, was in der eigenen Seele geschieht, wenn man die Menschen trifft, die so grausam behandelt werden!

Was geschieht in der eigenen Seele, wenn man sie zu lieben beginnt und wenn die Seele nach Antworten sucht, wie denn wirklich Hilfe aussieht.

Was heißt in diesem Zusammenhang, ein Magnetfeld der Heilung zu schaffen?

Alle von uns, vor allem diejenigen, die das erste Mal hier waren, mussten durch das Zweifelstor gehen. Alle von uns mussten mit Erschütterung feststellen, in was für einem wohlbehüteten Feld wir leben, und gleichzeitig erkennen, dass man keine Ausreden mehr zulassen darf. Unsere Welt, die westliche Welt, ist mitverantwortlich für das, was hier geschieht! Viel mehr, als manche von uns wahrhaben wollen.

Aus einer Rede von Eduar Lanchero:

Viele in Los Mulatos fragen sich: Was ist ein Friedensdorf?

Ein Friedensdorf zu kreieren, ist ein kollektiver Prozess.

Nach all dem Schmerz und dem Leiden kommt die Wiederauferstehung, wenn es Widerstand gibt. Die Gemeinschaft hat die Auferstehung erreicht.

Das Leben muss solidarisch und gemeinschaftlich aufgebaut werden. Das ist die Basis eines Friedensdorfes. Der Widerstand ist aus Solidarität, Gemeinschaft und Gleichschwingung zu bauen. Wir haben von den Menschen aus Tamera gelernt, von ihrem 30 jährigen Widerstand. Sie haben ein politisches Kloster aufgebaut. Er dient in Tamera der Schau in die Welt und der inneren Schau, um auf die Themen wie die freie Liebe, die sie aufbauen, schauen zu können.

Wir hatten sechs Monate des Nachdenkens: Was ist für uns das Zentrum, das uns in den Schritt führt, das Kollektive, die Solidarität, die Überzeugungen und die Kohärenz zu errichten? Das politische Kloster war die Antwort, und das Zentrum soll in Los Mulatos sein, um das möglich zu machen, was wir manchmal nicht mehr glauben. Denn das Leben muss blühen. Der Platz braucht einen Schritt in Richtung einer neuen Welt.

Kraftsatz: Lass keine Ausreden mehr zu!

Venceremos  

Sabine Lichtenfels  

und das Team vom Ring der Kraft