Sabine Lichtenfels - im Namen von Grace

Sabine Lichtenfels - Spirituelle Arbeit

Ring der Kraft 15. Februar 2010

// Ja, ich kann ein Beitrag zur Beendigung des Leidens sein.

An alle FriedensarbeiterInnen,

Die erste Reisegruppe aus Tamera ist in Bogotá gelandet - auf dem Weg zum Friedensdorf San José de Apartadó in Kolumbien. Wir werden dort an dem 5jährigen Gedenkttag des letzten Massakers in der Gemeinde teilnehmen und eine Friedensausbildung im Rahmen des Globalen Campus mit jungen Friedensarbeitern und -arbeiterinnen aus ganz Kolumbien leiten. (Mehr dazu: http://www.tamera.org/index.php?id=658&L=1)

Nach einer Zahnarztbehandlung in der Schweiz und einem Besuch in der SOL (Schule für offenes Lernen) in Liestal bei Basel reisen Barbara Kovats und ich jetzt über Madrid in Richtung Kolumbien. Wenn euch diese Zeilen erreichen, werden wir hoffentich gut gelandet sein. Es war berührend, kurz vor der Abreise die jungen Schüler in echter Anteilnahme und mit wirlklichen Fragen vor uns zu sehen. Mit einer Spende aus ihrer Schülerkasse schickten sie uns auf den Weg.

In Tamera gibt es eine zuverlässige Homebase, die uns geistig und seelisch stärken wird, so dass wir mitten im Dschungel unsere Gaben zum Wohle aller entfalten können.

Die Menschen in Kolumbien sind angewiesen auf internationale Anteilnahme. Sie sind angewiesen auf diejenigen unter uns, die die Täterschaft der westlichen Welt erkennen und heilen möchten.

Helft mit, dass die Informationen der Heilung in die Welt kommen, helft mit, dass sich das geistige Tor der wirklichen Anteilnahme öffnen wird, weltweit.

Wissen wir, dass ein großer Teil der sogenannten ökologische Bewegung seit langem missbraucht wird, um in Südamerika Bauern von ihrem Land zu vertreiben, Menschen zu enteignen und Menschenrechte zu ignorieren? Auch die EU und der WWF - World Wide Fund for Nature nutzen scheinbar ökologische Argumente, um gigantische Palmölplantagen für Biodiesel zu empfehlen bzw. zu finanzieren - wider aller Gerechtigkeit. In Folge der Waldzerstörung bemerkt man jetzt bereits einen Klimawandel in Kolumbien: Es hat seit Wochen nicht geregnet im Regenwald. Dies ist nur ein Beispiel aus einer weltweiten Globalisierung der Gewalt, die stillschweigend vom Massenmord lebt. Wir kommen nicht daran vorbei, uns berühren zu lassen von der schreienden Ungerechtigkeit, um dann nach wirklichen Auswegen zu suchen.

Hier meldet sich das Team vom Ring der Kraft:

In den nächsten Wochen, während Sabine Lichtenfels in Kolumbien ist, wird sie teilweise in entlegenen Gebieten unterwegs sein und nicht online sein können. Der Ring der Kraft geht natürlich weiter, ihr erhaltet die Texte von uns.

In Tamera werden wir ab heute (Montag) eine 24-Stunden-Präsenz im IGF (Institut für globale Friedensarbeit) haben, um mit unseren Freunden und Genossen in Kolumbien eng verbunden zu sein, sie geistig zu begleiten, auch auf eventuelle Anfragen schnell reagieren zu können und so gemeinsam kontinent-übergreifend an dem globalen Lichtnetz zu arbeiten, dem entstehenden geistigen Magnetfeld einer Zukunft ohne Krieg. Wir möchten alle unsere Freunde weltweit einladen, sich in diesen Wochen ganz besonders mit dem globalen Heilungsfeld zu verbinden. Die Angst und die Gewalt müssen von der Erde verschwinden. In Kolumbien, im Israel-Palästina, in Tibet und überall.  

Krafttext: Schreie, Mensch, schreie!

aus: Theorie der globalen Heilung von Dieter Duhm

In vielen Regionen der Erde herrscht ein Leiden, welches wir uns nicht mehr vorstellen können. Verbrennungen, Verstümmlungen, Folterungen sind an der Tagesordnung. Die Öffentlichkeit schaut weg, weil sie den Anblick nicht erträgt. In Lateinamerika werden Dörfer und Felder verbrannt, um die Macht der Konzerne mittels einer "Freihandelszone" durchzusetzen. In den von China eingerichteten tibetanischen Konzentrationslagern verhungern Frauen und Männer, die man ihren Familien entrissen hat. In Afghanistan schreien Kinder unter den Verbrennungsschmerzen durch amerikanische Brandbomben. In Palästina wird eine acht Meter hohe Mauer mitten durch Gärten und Schulhöfe und Nachbarschaften gezogen. In Tschetschenien wurden Panzerfäuste in die letzten Keller geworfen, damit ein russischer Präsident seine Wahl gewinnt. In Deutschland gab es einen Kanzler, der eben diesen Präsidenten als "lupenreinen Demokraten" bezeichnet hat.

(...)

Niemand möchte Zeuge sein, niemand möchte sagen, was geschieht. Die Opfer haben kein öffentliches Forum, keinen öffentlichen Anwalt, keinen Schutz. Sie sind zu einer Nummer geworden im internationalen Roulette um Macht und Profit... Schreie Mensch, schreie! Schreie aus den Folterkellern, aus den Gefängnissen, aus den Schlachtfeldern dieser Erde. Aber die Schreie werden nicht mehr gehört, es sind zu viele geworden. Könnten alle Wesen, die in diesem Moment gequält werden, schreien – die Welt wäre ein einziger Schrei. Und während diese Zeilen geschrieben werden, sterben Hunderte an Hunger, Kälte und Folter. Ich schreibe dies nicht aus Lust am Untergang, sondern weil ich weiß, dass wir in der Lage sind, das Inferno zu beenden. Wenn wir die Dimension des Leidens sehen, können wir die Dimension der nötigen Heilung ermessen.

(...)

Ja, ich trage Verantwortung für das Leiden auf dieser Erde, und ich kann ein Beitrag zu seiner Beendigung sein. Wenn Menschen dies können, dann werden sie zu wahren spirituellen Meistern und können Hilfe leisten.

Kraftsatz: Ja, ich kann ein Beitrag zur Beendigung des Leidens sein.

Mit herzlichen Grüßen aus Tamera!  

Sabine Lichtenfels