Sabine Lichtenfels - im Namen von Grace

Sabine Lichtenfels - Spirituelle Arbeit

Ring der Kraft 14. Dezember 2009

// Wir sind göttliche Wesen.

An alle FriedensarbeiterInnen,

Es nähert sich Weihnachten. In den Städten klingeln die Kassen. Viele folgen dem Konsumwahn unserer Zeit, um anderen Menschen zu zeigen, dass sie geliebt werden. Es wird gekauft, geboomt, gehetzt. Die Metropolen hüllen sich in den Glitzer einer bombastischen Verführung.  

Wer denkt beim Einkauf noch daran, an welchem Wahnsinn wir uns beteiligen, wenn die neuen Schmuckstücke, Kleidungsstücke, Hightechprodukte oder was auch immer für Produkte für die Geliebten eingekauft werden. Wer denkt an den Teil des Globusses, der leiden muss, weil immer noch die Gesetze der Ausbeutung gelten?  

Wer denkt an die Möglichkeiten, auszusteigen und auf andere Weise in das Schenken einzutreten?  

Ich schenke das, wonach ich mich am meisten sehne. Ich schenke meine Liebe, meine Präsenz, meine Anteilnahme, mein Mitgefühl.  

Ich schenke meine Liebeskraft an eine Welt, die ich lieben kann und lieben möchte. Ich schenke meine Friedensgedanken und meine Friedenskraft, die aus dem Herzen kommen. Vor einigen Jahren empfing ich eine neue und anderen Schau auf die Weihnachtsgeschichte, eine Perspektive aus weiblicher Sicht. Wir nennen diese Schau den marianischen Kulturimpuls. Wir zitieren aus einem Text, der in der Adventszeit vor einigen Jahren entstanden ist, und ich wünsche in diesem Sinn eine friedliche Zeit, eine Zeit der Ankunft des Friedens.  

Krafttext: Die Selbstverständlichkeit zwischen Mensch und Gott wiederfinden Aus: Der marianische Kulturimpuls, Weihnachtsansprache von Sabine Lichtenfels  

Weihnachten bedeutet, diese elementare Selbstverständlichkeit zwischen Mensch und Gott wiederzufinden und zu feiern.  

Durch ein neues Verhältnis von Müttern zu ihren Söhnen kann eine Kultur zum Tragen kommen, in der sich der Mensch wieder in seiner Größe begreift. Normalerweise versuchen Mütter, immer genau den Aspekt in ihren Söhnen klein zu halten, der eigentlich groß ist.  

Doch Kinder sind von Anfang an göttliche Wesen und bringen ein großes Wissen mit sich. Es ist ein Wissen aus der jenseitigen Welt. Wir Frauen müssen dieses Wissen wieder hüten. Unsere Kinder sollen das wieder sagen dürfen, was sie noch erinnern von der Welt „da drüben“.  

Viel zu lange haben wir viel zu früh in unsere Welt geholt, sie als unwissende Babies behandelt, die man erziehen muß, statt ihre Göttlichkeit zu sehen und zu stärken. In der Geschichte des Patriarchats wollten Mütter ihre Söhne viel zu früh zu starken Männern machen. Sie schützten nicht das, was da eigentlich geschützt werden möchte im Kind. Sie schützten nicht die Geburt einer neuen göttlichen Kraft. Mütter erziehen ihre Söhne zu funktionierenden Figuren in einem System, in dem Gott im Menschen, kein Haus und keine Bleibe hat.  

Der neue Kulturimpuls im Kind sagt: „Ich bin sehr zerbrechlich und brauche deinen ganzen Schutz. Mach dein Haus zu einem Wohnhaus der göttlichen Kraft.“ Und Maria weiß, was zu tun ist, denn sie hat die Worte in ihrem Herzen reifen lassen.  

Kraftsatz: Wir sind göttliche Wesen.  

Mit herzlichen Grüßen aus Tamera!  

Sabine Lichtenfels