An alle FriedensarbeiterInnen,
Wir möchten in diesem Ring der Kraft hinweisen auf die geplante Pilgerschaft vom 1.- 9. November 2010 in der Region von Bogota in Kolumbien. Es soll eine planetarische Pilgerschaft sein, wo Menschen aus allen Teilen der Erde, die in ähnlicher Weise bedroht sind, sich unter dem Schutz internationaler Kräfte zusammenschließen. Die Pilgerschaft wird begleitet sein von mir, Benjamin von Mendelssohn, Padre Javier Giraldo und anderen engagierten Menschen. Wir wünschen uns, dass möglichst viele internationale Menschen sich aktiv beteiligen. Wir kämpfen nicht gegen ein System, sondern wir bezeugen die Möglichkeit einer globalen menschheitlichen Alternative.
Es ist dieselbe Sehnsucht nach Leben, die in uns allen ruft. Für die weltweite Verwirklichung dieser Werte arbeiten wir am Aufbau des "Globalen Campus". Im Regenwald von Kolumbien entsteht mit dem Dorf "Mulatos" ein neues Zentrum. Mulatos gehört zur Friedensgemeinde San José de Apartado. Hier entsteht ein planetarisches Zentrum für das Erlernen des Friedens
(Das Wunder von Mulatos http://www.verlag-meiga.org/node/215 ).
Wir laden alle mutigen Kräfte ein: Helft mit, dass solche Modelle international bekannt werden und so den Schutz erhalten, den sie brauchen. Helft durch finanzielle Beteiligung, daß möglichst viele Menschen aus Krisengebieten wie Tibet, Palästina, Indien, Lateinamerika etc. sich an der Pilgerschaft 2010 in Bogota beteiligen können. Helft mit, Menschenleben zu retten. Laßt uns gemeinsam aus dem "Wunder von Mulatos" einen Präzedenzfall machen für eine neue Welle der Hoffnung für Lateinamerika und seine indigenen Bewohner.
Es folgt der Krafttext, ein Text, der mir und anderen Menschen auf der Erde Mut und Kraft gibt, unsere Arbeit zu tun.
Krafttext:
Auszug aus einem Brief
von Dieter Duhm
(...)
Die Macht auf der Erde liegt nicht mehr auf der Seite imperialistischer Gewalt, sondern auf der Seite derjenigen Gruppen, die sich heute weltweit verbinden mit den Kräften der Transformation. Nicht Terror und Gewalt, sondern Vertrauen und Solidarität werden die Welt regieren. Das ist kein Wunschtraum, sondern die objektive Realität der kommenden Epoche. Der Machtwechsel hat schon begonnen, wenn wir in der richtigen Weise miteinander kooperieren. Für diesen Zweck arbeiten wir in Tamera seit einigen Jahren am Aufbau des sogenannten "Globalen Campus". (…)
Weltweit stehen die Matrix der Gewalt und die Matrix des Lebens in Kollision miteinander. Weltweit werden dabei Menschen gemordet, Tiere gequält, Landschaften und Meere zerstört. Weltweit lastet der Schmerz auf allen Betroffenen und auf allen, die noch fähig sind zur Anteilnahme.
Es ist ein globaler und historischer Schmerz, kein lokaler und kein privater.
Auch die besten Kräfte einzelner Menschen reichen nicht aus, um das System der Gewalt zu verändern. Die Globalisierung der Gewalt kann nicht durch moralische Appelle und nicht durch politische Proteste überwunden werden, sondern nur durch einen wirksamen Zusammenschluß verschiedenster Friedenskräfte auf der Erde. Dieser weltweite Zusammenschluß braucht eine gemeinsame geistige Basis, ein gemeinsames technisches Know-How und eine gemeinsame planetarische Perspektive.
(...)
In diesem planetarischen Geist vervielfältigen sich die Kräfte, die wir für den Aufbau der neuen Modelle brauchen bis hinab zu den elementarsten menschlichen Fragen von Sex, Liebe, Partnerschaft, Heimat und Vertrauen. Es sind dieselben Fragen in Ost und West, von Mexiko City bis Sao Paulo, von Sekem bis Tilonia, von San José bis Bethlehem. Dieselben menschlichen Fragen in den reichen wie in den armen Ländern, in den Tätern wie den Opfern.
Hinter allem Schmerz leuchtet immer noch die Heilige Matrix, die universelle Ordnung der Liebe und der Einheit aller Wesen. Das Ziel unserer Arbeit besteht darin, uns weltweit mit den Kräften der Heiligen Matrix zu verbinden und eine neue menschliche Zivilisation zu ermöglichen. Möge Gottes Segen über unserer gemeinsamen Arbeit liegen!
Im Namen der Kinder.
Im Namen der Liebe.
Im Namen der Wärme für alle Kreatur.
Kraftsatz: Der Machtwechsel hat schon begonnen, wenn wir in der richtigen Weise miteinander kooperieren.
Mit herzlichen Grüßen
Sabine Lichtenfels