An alle FriedensarbeiterInnen,
Menschen aus Equador, Kolumbien, Brasilien, Kenia, Israel/Palestina und Europa tagen in Tamera intensiv zu der Frage, wie wir uns in der globalen Friedensarbeit so vernetzen, dass es zu einer Beschleunigung in der Friedenswirkung kommt.
Es sind erschütternde Zusammenkünfte, die uns tief in unsere Seelen schauen lassen, in den verletzten Teil genauso, wie in den Teil, der Kraft, Liebe und Hoffnung schenkt.
Immer wieder kommt die Frage auf: Kennen wir die heile Vision?
Was ist das Göttliche in allen von uns, das uns befähigt, universelle Lebensformen zu entwickeln, die der globalen Heilung dienen? Was ist der Teil in uns allen, der auf Verletzung nicht mit Hass und Wut reagiert, sondern mit einem unbedingten Willen zur Heilung?
Immer wieder steht das planetarische Kraftbild auf, wo die verletzte Wunde der Menschheit Heilung erfährt, nämlich durch die Fähigkeit, in Gemeinschaft zu leben, in Wahrheit, Vertrauen und gegenseitiger Anteilnahme.
Was für ein Kraftpotential, wenn dieses Gemeinschaftswissen als revolutionäres Kraftpotential für gesellschaftliche Veränderung erwacht.
Früher oder später werden wir uns alle darauf besinnen müssen, dass diese Wunde heilen muss, um überleben zu können. Keine Mutter wird ihren Sohn mehr in der Krieg ziehen lassen, wenn diese Vision zu vollem Leben erblüht. Mit dem Krafttext grüßen wir diejenigen Friedenskräfte, die jetzt nicht unter uns sind, aber mit demselben Ziel verbunden ihre Arbeit tun.
Krafttext:
Vision der Seele-
für eine Zukunft ohne Krieg
von Dieter Duhm
(...)
Wenn wir realistische Friedenspläne entwickeln wollen, müssen wir die Innensteuerung aller irdischen Vorgänge ins Auge fassen. Was außen geschieht, kommt aus einem Inneren. Das hat erhebliche Folgen für unsere eigene Innenarbeit: was wir im Äußeren heilen wollen, muss im (eigenen) Inneren geheilt werden. Die konkrete Utopie ist eine Utopie der Seele.
Wenn wir das Seelenbild der Liebe in unseren Freunden und in uns selbst sehen können, dann nähern wir uns einer Vision für die ganze Menschheit. Wir sind getragen von einem neuen Energiestrom, welcher heute die globale Transformation vorbereitet.
Die Umwälzungen der kommenden Zeit basieren auf einer Transformation des archetypischen Untergrundes in der kollektiven Seele der Menschheit. Die archetypischen Bilder von Angst und Gericht, von Dunkelmächten und strafenden Göttern, welche die Epoche der Gewalt in der Menschheit hinterlassen hat, wandeln sich in archetypische Bilder von Einheit, Versöhnung und Solidarität.
Wir erkennen heute eine neu entstehende planetarische Gemeinschaft, die von diesen neuen Seelenbildern getragen ist. In diesem Zusammenhang grüße ich unsere Freunde in San José (Kolumbien) und Sao Paulo, in Lissabon und Leipzig, in Arawaka (New Mexiko) und Tent of Nations (Westbank), in Bethlehem und Tilonia (Indien). Ich grüße dich, Vasu, und deine Gemeinschaft in Tilonia, wir senden dir Liebe und Gesundheit. Wir grüßen euch alle in dem Wissen, dass ihr oft unter weit schwereren Bedingungen arbeiten müsst als wir in Portugal. Ihr seit Geburtshelfer der neuen Erde und ein Teil der wachsenden Weltgemeinschaft. Möget ihr Kraft finden in diesem Bild unserer planetarischen Familie.
(...)
Kraftsatz: Es gibt nur EIN Sein.
Mit herzlichen Grüßen
Sabine Lichtenfels