An alle FriedensarbeiterInnen,
wenn wir über Friedensarbeit nachdenken, denken wir in der Regel als erstes an Menschen, Gesellschaften, Kulturen.
Man muss uns immer wieder daran erinnern, dass es andere Wesen gibt, die auf das partnerschaftliche Verhalten von uns Menschen warten.
Vielleicht werden wir uns bald wieder darüber bewusst sein, dass ein ganzes Universum auf den Menschen wartet: Den Mensch, der sich wieder einfindet in dem kosmischen Zusammenspiel unendlich vieler Kräfte und Kooperationspartner, die sich alle ausrichten möchten auf die eine große Kraft der universellen Liebe. Es ist die höchste Überlebenskraft, die ich kenne.
In Tamera hat ein neuer Ausildunsgzyklus begonnen. Der folgende Krafttext von Eike Braunroth möge uns in unseren Studien der Woche begleiten. Vor unserem Seminarraum steht eine große Tafel, auf dem die unten stehenden Worte zu lesen sind. Sie wecken in mir jedes Mal, wenn ich sie lese, Kraft, Freude und eine große Neugier auf alles Lebendige.
Krafttext: Verbundenheit mit dem Universum
aus: Eike Braunroth* - In Harmonie mit den Wesen der Natur in Garten, Feld und auf dem Land. OLV-Verlag
Liebe ist die einzig wirklich konstruktive Energie, die konstruktive Veränderungen gewährleistet. Die Versenkung in Liebe zum Garten und allen lebenden Wesen läßt Wunder geschehen. Wunder ist hier unter dem Asperkt der Weiterentwicklung zu sehen. Das, was von urschöpferischer Seite als Entwicklungsmöglichkeit vorgesehen ist, kann durch Liebe in Bruchteilen kleinster Zeiteinheiten geschehen.
Wir Menschen erscheinen den Naturwesen als mächtig. Sie beobachten uns genau und passen ihr Verhalten an. Sie tragen unbewusst Verhalten des Menschen aus, die dieser verneint. (...)
Die bewusste Kooperation wird dadurch ermöglicht, dass der Gärtner stets Partner der Naturwesen ist. Eine solche Partnerschaft muss gepflegt werden.
Kommunikation ist in diesem Sinne bewusste Kommunikation. Es ist das direkte Denken und Sprechen mit den Tieren und Pflanzen sowie mit dem Wettergeschehen im Garten. Kommunikation ist auch indirektes Denken und Sprechen, z.B. aus dem Haus, aus dem Zimmer, aus der Ferne. Die hier gemeinte Kommunikation beginnt mit dem Fragen. Frage die Naturwesen nach den Zusammenhängen ihres Hierseins und dann höre nach innen.
Bewusste Kommunikation kann nur auf der Grundannahme funktionieren, dass der Gärtner und die Naturwesen zu einer ERDE-Familie gehören. Der Gärtner erkennt damit die Erde als seine Mutter an und die Tiere und Pflanzen, das Wasser, die Winde und das Feuer soiwe Raum und Zeit als seine Geschwister. Es ist die Anerkennung der urschöpferischen Idee im Gärtner wie auch in allen Naturwesen. Sie haben dasselbe Recht auf eine Wohnung und Freiheit wie der Gärtner.
In immer größeren Dimensionen zu denken und zu handeln, ist Sinn der Kooperation mit der Natur. So lud ich ab dem dritten Jahr alle Kartoffelkäfer, Schnecken, Blattläuse, Feldmäuse, Wühlmäuse, Kaninchen u.s.w. ein, bei mir zu wohnen und auch ihren Verwandten weiterzusagen, dass sie bei mir wohnen und Nahrung nehmen zu dürften. Das war der Augenblick des völligen Loslassens. Von da an wuchsen unsere Ernten immer mehr, die Früchte wurden immer gesünder, schmackhafter, schöner und haltbarer. So möchte ich Dich ermutigen, einen Vertrag mit den Naturwesen zu machen. (...)
Schicke Liebe voraus und berühre erst dann!
Schicke Segen voraus und berühre erst dann!
Schicke Freude voraus und berühre erst dann!
Schicke Willkommen voraus und berühre erst dann!
Schicke Wohlwollen voraus und berühre erst dann!
Schicke den Wunsch kennenzulernen voraus und berühre erst dann!
Schicke den Wunsch, Gutes zu tun voraus und berühre erst dann!
Kraftsatz: Schicke Liebe voraus und berühre erst dann!
*Zu Eike Braunroth: Er ist Psychologe und Lehrer und seit seiner Schulzeit Gärtner aus Leidenschaft. Er ist der Gründer der Initiative "Kooperation mit der Natur" und führt Seminare zu diesem Thema im In- und Ausland durch. Sie vermitteln das Wissen und die Praxis, dass der Mensch durch emotional-mentale Gemütsbewegungen Wirkungen auslöst:
Handlungen, Gedanken, Gefühle, Absichten, Einstellungen unseres Unter- und Wachbewusstseins beeinflussen auch Pflanzen und Tiere.
Als Autor führt er Hobbygärtner und andere Naturfreunde in die "Kooperation mit der Natur" ein. Dadurch werden sie angewiesen, bei ihrem Tun im Garten, Feld und Flur die in jedem Menschen schlummernden Kräfte ihres Unterbewussten gezielt zu nutzen, um mit sogenannten Schädlingen und Krankheiten zu kooperieren, die ihnen bislang das Leben schwer gemacht haben.
Mit herzlichen Grüßen aus Tamera!
Sabine Lichtenfels