An alle FriedensarbeiterInnen,
heute feiern viele unserer Freunde und Freundinnen weltweit den "Global GRACE Day. Er erinnert uns an unseren festen Entschluss, die Samen des Friedens zu säen, wo immer wir gerade sind.
Ich selbst sitze, während viele von euch diese Zeilen lesen, auf dem Torre, dem höchsten Berg Portugals, und verbinde mich mit der heiligen Quelle des Lebens. Ich werde viele Ereignisse dieses Jahres überdenken und schauen, wo sich meine inneren Affirmationen bewährt haben und wo es neue Orientierungen braucht.
Ich grüße alle unsere Freunde weltweit, die sich heute in den Städten oder in der Natur mit der kosmischen Friedenskraft verbinden. Der Traum einer machtvollen planetarischen Friedenskraft wird immer spürbarer. Wir verschicken in diesem Ring der Kraft einen kurzen Text aus meinem Buch "GRACE", der uns daran erinnert, dass der entsetzliche Wahnsinn dieses Kriegsystems wahr ist, dass es aber ebenso wahr ist, dass wir die Möglichkeit haben, uns auf vollkommen neue Paradigmen des Lebens und der Liebe zu besinnen. Möge dies ein Tag der Kraft, der Hoffnung, der Solidarität und der Zuversicht werden, ein Tag der Verbundenheit mit der göttlichen Quelle des Lebens.
Wir verschicken auch noch einmal den Meditationstext, für die Kurzentschlossenen, die sich jetzt noch berufen fühlen, an ihren Orten mitzumachen.
Krafttext 1: Anata - die Welt schläft zu lange
Aus dem Buch "GRACE - Pilgerschaft für eine Zukunft ohne Krieg" von Sabine Lichtenfels
Wer hier sehend wird, der wird auch den Gedanken der globalen Friedensdörfer verstehen. Aussteigen aus dem System der Gewalt, einsteigen in ein System des Friedens, das wir zunächst einmal erkennen und entwickeln müssen. Es hat keinen Sinn mehr zu warten, bis Regierungen handeln. Wir dürfen unsere mögliche Freiheit beherzt beim Schopfe packen. In mikroskopischer Präzision wollen die ersten Weichenstellungen entdeckt werden, die dann eine Auswirkung auf das Ganze haben. Das System muss erst einmal entdeckt werden, durch das die ganze Maschine anders läuft. Wenn es in ersten Modellen funktioniert, kann es weltweit funktionieren.
Ich sehe immer wieder fast romantische, aber auch militante Bilder vor mir: Lasst uns die Pässe niederlegen, die uns zu der Zugehörigkeit zu einer falschen Nationalität zwingen wollen, zu einem falschen Kollektivismus und zur Entmenschlichung. Wollen wir alle als entseelte Maschinen enden in einem System des Konsums ertrinkend? Lasst uns neu beginnen. Neti neti, das sind nicht wir. Das ist nicht der Mensch. Das ist eine weltweite wahnsinnige Verirrung, die uns gemeinsam in den Untergang führen wird. Niemand wird in diesem System überleben können, ohne dabei sein Herz zu verlieren. Wir alle laufen wie die Lemminge in dasselbe Elend. Noch glauben wir, das Elend beträfe nur die anderen, noch glauben wir, vor unseren Haustüren sei es sicher und sauber. Noch trösten sich viele damit, zu glauben, es sei das schlechte Karma, das Menschen dazu geführt hat, heute in einem solchen Elend leben zu müssen. Aber es betrifft uns alle. Diese Lawine der Gewalt wird nicht zu stoppen sein, wenn wir nicht entschlossen umdenken.
Krafttext 2: Meditationstext zum Global GRACE Day
Empfangen und aufgeschrieben von Sabine Lichtenfels
Wo Schmerz war, soll Heilung erwachen.
Wo Wut war, soll verändernde Kraft entstehen.
Wo Angst war, sollen Schutz und Vertrauen wachsen.
Wo Feindschaft war, soll das große Erwachen der gegenseitigen Anteilnahme beginnen.
Wo Unterdrückung geschah, soll die große Freiheit einziehen.
Wo Völkertrennung geschah, soll die Anteilnahme an diesem Planeten Erde zu einer gemeinsamen verantwortlichen Schau führen.
Wir sind gekommen, um zu erinnern.
Wenn wir wollen, dass dieser Planet Erde überlebt, müssen alle Mauern der Trennung fallen:
die Mauern zwischen Völkern, zwischen Israel und Palästina, zwischen Europa und Afrika, zwischen der sogenannten Ersten und Dritten Welt.
Und ebenso die Mauern, die wir im eigenen Inneren errichtet haben, die Mauern zwischen den Geschlechtern und die Mauern zwischen Menschen und aller Kreatur.
Mögen alle Vertriebenen Heimat finden.
Möge die reine indigene Weisheit und Quelle Anerkennung und Achtung finden. Mögen die Menschen, die bereit sind, für Wahrheit und Gerechtigkeit ihr Leben einzusetzen, den Schutz erhalten, den sie brauchen.
Möge die Stimme der Gerechtigkeit, der Wahrheit, der Anteilnahme und Solidarität mit allen Wesen weltweit gehört werden und sich ausbreiten zu einer mächtigen Bewegung, die für den Schutz des Lebens und der Erde steht.
Möge die Saat der Friedensgemeinschaften erblühen und erste autonome Gemeinschaften ein Zeichen dafür setzen, dass es möglich ist, gesellschaftliche Systeme zu entwickeln, die im Einklang stehen mit den universellen Gesetzen der Liebe und der Anteilnahme, der Wahrheit und Lebensfülle.
Mögen wir Hoffnungsträger werden für alle, die nach uns kommen.
Mögen wir das sichtbare Zeichen dafür setzen, dass das ewige Leben siegen wird über alle Systeme der falschen Macht, der Zerstörung und Ausbeutung.
Wir sind gekommen, um an die ursprüngliche Schönheit und Wahrheit des Lebens zu erinnern:
Alles Leben hat ein Recht auf Freiheit und Entfaltung, ein Recht auf Liebe, auf Wahrheit und Vertrauen.
Lasst uns Beispiele setzen für die Überwindung der Gewalt, wo immer wir sind.
Lasst uns so für das Leben und die Liebe eintreten, dass die Angst verschwinden kann von dieser Erde.
Lasst uns weltweit einen Ring der Kraft bilden für den Schutz aller Kreatur.
Im Namen all derer, die ihr Leben lassen mußten, im Namen der Gerechtigkeit und der Wahrheit, im Namen für alles, was Haut und Fell hat, im Namen aller Kreatur.
Im Namen von GRACE und der Bewegung für eine freie Erde.
Dieses oder etwas Besseres möge geschehen. Danke und Amen.
Kraftsatz: Wo Wut war, soll verändernde Kraft entstehen.
Mit herzlichen Grüßen aus Tamera!
Sabine Lichtenfels