An alle FriedensarbeiterInnen,
während ich in Griechenland bin und ein Seminar zu dem Thema Frieden zwischen den Geschlechtern abschloß, blieben Benjamin von Mendelssohn und Aida Shibl in Israel um Patch Adams vor Ort zu treffen. Gestern versuchten sie gemeinsam mit einer Gruppe internationaler Demonstranten Gaza zu betreten. Parallel begleitet Sami Awad eine Gruppe in Palästina zu dem Thema Leadership in Palästina, ein Training für den gewaltfreien Widerstand in Palästina.
Die äußere politische Lage in Middle East gibt wenig Anlass zur Hoffnung. Auch wenn wir uns in den Gruppen den inneren seelischen Vorgängen zuwenden, können wir erkennen, wie das Angsttuberkel in dem inneren Nervenzentrum unseres Körpers immer wieder verführen möchten in Drama, Angst, Wut und Krieg.
Es ist als würde das menschheitliche Bewusstsein aus diesen Tiefenzonen regiert. Immer wieder geschehen Wunder, wenn plötzlich in diesen Tiefenschichten das Bewusstsein erwacht und von der Angst auf Vertrauen schaltet. Wir kommen menschheitlich nicht daran vorbei in diesen Tiefenschichten unseres Bewusstseins zu arbeiten, wenn wir die Erde vom Krieg befreien wollen. Möge sich unser Bewusstseinskanal öffnen für das göttlichen Bewusstsein der universellen Liebe in jedem von uns, dies wird uns automatisch lenken zu neuen Gesellschaftsformen, neuem Verhalten in unseren Partnerschaften, einem neuen Verhältnis zu Pflanzen, Menschen, Tieren und allen Wesen. Es ist ein kleiner aber sehr umfassender Dreh, den wir zu vollziehen haben. Gott wartet auf den Menschen.
Krafttext:
Textauszug aus Zukunft ohne Krieg aus dem ersten Text: Die Kriegsgesellschaft und ihre Transformation:
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Der weltweite Krieg wurzelt in den tiefsten Strukturen unserer Zivilisation und kann deshalb nicht allein durch Friedensappelle, Aufklärung und Widerstand verhindert werden. Die globale Friedensarbeit braucht ein neues globales Konzept für eine Zukunft ohne Krieg.
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Es gibt eine Lösung. Wir können sie erkennen, wenn wir aus genügendem geistigen Abstand das Ganze betrachten, in dem sich das derzeitige Leben auf der Erde abspielt.
Betrachte die Erde als einen lebendigen Organismus, dessen Lebewesen durch bestimmte Frequenzen miteinander verbunden sind. Wir sind selbst ein Organ in diesem Organismus. Mit unseren Gedanken, Worten und Taten senden wir bestimmte Frequenzen aus, die dem Frieden dienen oder dem Krieg.
Wir erkennen, dass wir selbst noch ein Teil des globalen Kriegsgeschehens sind, solange wir von den gewohnten Gedanken der Angst, der Wut oder Rache gelenkt werden. Schaffen wir also Orte, wo wir den Kriegskräften keine Resonanz mehr zu geben, weder denen in der Welt noch denen in uns selbst.
Kraftsatz: Möge sich unser Bewusstseinskanal öffnen für das göttlichen Bewusstsein der universellen Liebe.
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Mit freundlichen Grüßen
Sabine Lichtenfels