5ter Tag der Sommer Universität, Foto: Nigel Dickinson, Aktion Embrace the Lake
An alle FriedensarbeiterInnen,
wir möchten heute noch einmal unsere Aufmerksamkeit auf die Friedensgemeinschaft in San Josecito lenken.
5 Menschen von ihnen und aus dem Umfeld sind derzeit in Tamera:
Padre Javier Giraldo, Unterstützer der Friedensgemeinschaft - Eduard Lanchero, Begleiter des Padre - Fernando Quiganas, vom Stamm der Nasa Indianer, junger Führer der indigenen Widerstandsbewegung in Kolumbien - Blanca Torres, San Josecito - Arley Tuberquia, San Josecito
Die Friedensgemeinschaft steht derzeit wieder einmal unter heftigstem Beschuss. Sie sind Verleumdungen ausgesetzt, die uns als Europäer sprachlos machen, und die die ganze Friedensgemeinschaft in Lebensgefahr versetzten. Weitere Informationen unter:
http://www.sos-sanjose.org http://www.cdpsanjose.org/
Wer diesen Botschaften Glauben schenkt reagiert natürlicherweise mit Wut und Hass. Dies ist auch die Absicht derjenigen, die diese Gerüchte in die Welt setzten: die Friedensgemeinschaft zu zerstören. Seit vielen Jahren kooperieren wir von Tamera aus mit San Josecito.
Jedes Jahr reisen Menschen aus Tamera dorthin. Wir kennen die Menschen dort tief genug, um zu wissen, dass die verbreiteten Gerüchte einer gezielten Verleumdungskampagne entspringen.
Hier ist die internationale Welt gefragt. Wir können mit unseren öffentlichen Stellungnahmen helfen. Sind wir bereit uns berühren zu lassen? Wir können helfen. Heute verbringen wir die Morgenmeditation im Steinkreis mit einem Friedensgebet für San Josecito, für die Universidade de Resistencia und alle Friedenskräfte in Kolumbien.
Dies wird verbunden mit der Einweihung eines neuen Steines, dem Stein zum Schutz der indigenen Völker. Das Kosmogramm zeichnete Fernando, ein junger Vertreter der Naca Indianer.
Daneben steht ein neuer Stein für die Heilung der USA. Eine Gruppe junger Amerikaner, Beyond Bounderies, geleitet von Gigi Coyle ist für einige Wochen in Tamera und arbeitet an einem Kosmogramm für die Heilung der USA. Die Erarbeitung eines solchen Symbols läßt und durch tiefe Prozesse gehen. Es ist bewegend zu sehen, mit welcher Ernsthaftigkeit die jungen US Bürger an einer wirklichen Perspektive arbeiten.
Krafttext:
Texte aus dem Kalender zur Pilgerschaft 2008
Es ist für uns, die wir unser Leben für die globale Friedensarbeit einsetzen, keine Selbstverständlichkeit, dass wir von dem weltweiten Massaker nicht betroffen sind.
Es ist für uns keine Selbstverständlichkeit, dass wir weder hungern noch frieren müssen. Dass wir in Sicherheit leben dürfen, nehmen wir als eine Gnade, ein Geschenk und eine Aufgabe.
Solange wir nicht zu den Opfern gehören, wollen wir alles dafür tun, dass es eines Tages keine Opfer mehr gibt.
Pilgerschaft Kolumbien 2008
Ich sehe eine neue Generation von Pilgern aus allen Ländern über die Erde ziehen.
Sie sind nicht mehr gebunden an Nation, Sprache, Rasse, Kultur und Religion, auch nicht an Reichtum und Besitz. Sie helfen in Krisengebieten, besuchen heilige Stätten, sind unterwegs zu neuen Ankerplätzen, begegnen sich an Lagerfeuern, in Scheunen oder Herbergen, teilen sich ihr Brot und entwickeln eine neue Qualität von Gemeinschaft, Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft.
Unterstützt wird dieser Vorgang durch die Entstehung neuartiger Zentren, die sich langsam auf der Erde ausbreiten.
Wir nennen sie „Heilungsbiotope“ oder „Friedensdörfer“.
Kraftsatz: Wir widmen unser Leben der globalen Friedensarbeit.
Mit freundlichen Grüßen
Sabine Lichtenfels