An alle FriedensarbeiterInnen,
ein Gruß aus Israel/Palästina. Wir bewegen uns durch die Höhen und Tiefen dieses vielschichtigen Landes, Himmel und Hölle zugleich. Während eines viertägigen Seminars studierten wir gemeinsam den nötigen Bewusstseinswandel zwischen den Geschlechtern als Herzstück in der Friedensarbeit. Wie viele Hoffnungen, Ängste, Widerstände, Sehnsüchte und Visionen werden geweckt, wenn wir uns diesem Thema nähern.
Der kollektive Schmerzkörper ist schnell bereit zu reagieren, und manchmal ist es nur eine kleine innere Drehung in der Gegenwärtigkeit, die alte Schmerzen und Ängste in eine neue Kraft und Entschlossenheit verwandeln. Es ist Arbeit zu tun. Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges, treten die Dinge, die sowieso in den Tiefen unserer Seele arbeiten, manchmal leichter und offensichtlicher an die Oberfläche unseres Bewusstseins.
Es ist eine hohe Kunst, die Kraft des Vertrauens zu aktivieren, wenn wir so hautnah mit der Realität des Krieges konfrontiert sind, und gleichzeitig ist es mehr als offensichtlich: es wird auf der Erde keinen Frieden geben, solange in der Liebe Krieg ist.
Ich danke allen, die sich an diesem tiefen inneren Bewusstseinswandel beteiligen, ich danke allen FriedensarbeiterInnen, die sich dazu entschlossen haben, den tiefen oft unbewussten Krieg zwischen den Geschlechtern tatsächlich zu heilen und die ernsthaft nach neuen sozialen Bedingungen fragen, unter denen eine umfassende Heilung und ein neues Vertrauen zwischen den Geschlechtern möglich wird.
Krafttext:
(von Sabine Lichtenfels, „Quellen der Liebe und des Friedens“)
Garten Eden
Stell dir vor, du befindest dich vor einem Zeittor. Dieses Tor ist die Öffnung ins Paradies. Du gehst hindurch und schaust in eine neue Welt. Es ist tatsächlich der Garten Eden.
Sie existiert als latente Realität bereits jetzt. Lebe im Bewußtsein dieser höheren Gegenwart. Höre den Ruf der Vögel, der Pflanzen, der Tiere und Engelwesen. Sie warten auf den Menschen.
Eine ganze Welt möchte sich dir offenbaren - in dir selbst und um dich herum.
Erkenne in dir selbst deine eigene höhere Gestalt wieder. Sie existiert bereits jetzt in diesem Augenblick. Es ist eine Frage der Frequenz und der Öffnung, sie wahrzunehmen.
Der Garten Eden kann sich erst bewahrheiten, wenn du den Weg des Vertrauens gehst. Er geschieht und vollzieht sich aus der Welt der Verbundenheit heraus.
Der Garten Eden basiert auf dem Prinzip der Ergänzung, des Erkennens, sich Zeigens und des Vertrauens. Der Mensch muß sich entscheiden, aus der Welt der Trennung auszutreten.
Sorge dafür, daß die Informationen, die du aussendest, eindeutig sind. Sorge dafür, daß du nicht etwas anderes wünschst, als du öffentlich sagst. Sende deine Information in die Welt und warte darauf, was die Welt dir antwortet.
Erfolg kommt von erfolgen und ist eine Folge von Informationen, die wir in die Welt senden.
Sei wie ein Delphin. Delphine können nicht lügen.
Tiere, Pflanzen, Steine, Elemente und geistige Wesen warten darauf, daß Menschen wieder mit dem Ganzen verbunden sind und ganz in der Wahrheit leben. Dann können wir gemeinsam den Weg des Vertrauens gehen, dann kann auch das Fest der Offenbarung beginnen.
Öffne das Tor auch im Bereich der Liebe unter Menschen. Hier ist das Tor der Entscheidung: Lüge oder Wahrheit, Angst oder Vertrauen, Enge oder Freiheit, Reaktion oder Wahrnehmung, Vorwurf oder Heilung?
Warte nicht auf andere. Beginne mit deiner eigenen Wahrheit. Für den Rest sorgt das Göttliche in dir.
Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und seiner Schönheit, so wird euch das Übrige alles zufallen.
Kraftsatz: Warte nicht auf andere. Beginne mit deiner eigenen Wahrheit. Für den Rest sorgt das Göttliche in dir.
Mit freundlichen Grüßen
Sabine Lichtenfels